Eisenpedia
Das Lexikon mit allem, was Sie schon immer über das Fußballferienlager des TuS Germania Hersel wissen wollten. In alphabetischer Reihenfolge und unter besonderer Berücksichtigung des Jahrgangs
2010.
A wie Aufwachen
Ein im Laufe der 4 Tage angesichts zunehmenden Schlafdefizites immer schmerzhafter werdender Prozess, meist begleitet von klackernden Tischtennisbällen.
B wie Bus
Nicht nur das Frank mit seinen guten Verbindungen für den fahrbaren Untersatz sorgt, der die ganze Rasselbande nach Eisenberg und zurück bringt und damit den Preis für die 4 Tage in mehr als
zivilem Rahmen hält. Er fährt auch noch selbst, womit uns alle bekannten Busfahrerprobleme erspart bleiben. (s. a. D wie DANKE !!)
C wie Computer
Eigentlich nützliches Arbeitsgerät, auf das man in Eisenberg aber zur Not auch verzichten kann. Der manuelle Zufallsgenerator führte nur zu minimalen Zeitverlusten. (s.a. V wie
Viererturnier).
D wie DANKE !!
An dieser Stelle ist es höchste Zeit, das Engagement von Marion und Stefan in gebührender Form zu würdigen, die zum wiederholten Mal für die perfekte Rundum-Versorgung vom Trainerkaffee über
alle Haupt- und Zwischendurch-Mahlzeiten bis zur medizinischen Notfallhilfe (s.a. J wie Jot jejange) gesorgt haben.
Und weil sie es sich verdient haben, loben sich die Trainer an dieser Stelle einfach auch mal selber, die jedes Jahr den Gegenbeweis zur These antreten, dass ehrenamtliches Engagement vom
Aussterben bedroht sei. (s.a. B wie Bus)
D wie Duschen
Angesichts schweißtreibender Temperaturen überlebensnotwendige Beschäftigung nach den Trainingseinheiten. Duschverweigerer werden mit Strafen nicht unter 2 Platzrunden belegt.
E wie – was sonst – Eisenberg
Schon zum 15. Mal Höhepunkt des Jahres in der Jugendabteilung des TuS Germania Hersel. Und das sollte auch in Zukunft so bleiben.
F wie Fernseher
Vermisst niemand in Eisenberg. Außer es gibt – wie in diesem Jahr - ein Länderspiel, das alle Interessierten verfolgen konnten. Nachdem Jogi Löw die Wechselvorschläge unseres Anrufes in der
Halbzeit nahezu vollständig umgesetzt hatte, hat es ja dann auch doch noch mit dem Sieg geklappt.
G wie Gasse
Da soll der Pass hin. Für das Üben solcher und anderer technischer Feinheiten gibt es in Eisenberg genug Zeit.
H wie Humba
Gib mir ein Ausrufezeichen ...
I wie Igittigitt
So hörte man am Sonntagmorgen immer wieder mal jemand vor sich hin murmeln, der beim Aufräumen unter der Matratze auf ein halb geschmolzenes 4 Tage altes Gummibärchen stieß.
J wie Jot jejange
Von schwereren Verletzungen sind wir glücklicherweise auch diesmal verschont geblieben. Was mancherlei kleinere und größere Weh-Wehchen, wie sie zum Fussball gehören, nicht ausschließt (s.a. D
wie DANKE !)
K wie Kronen
Belohnung des Rundlaufsiegers, mit deren Einsatz ein Ausscheiden in der nächsten Runde zumindest verzögert werden kann. Eine Blitzrunde (3:0 Sieg im Finale) bringt 2 Kronen. Eine Blitzrunde
mit Um-die 3 Kronen. Jedenfalls meistens. (s.a. D wie Die Regel bin ich)
K wie Küchendienst
Nicht der beliebteste Teil des Aufenthaltes in Eisenberg, auch wenn Marion und Stefan selbst das wahrscheinlich eines Tages noch hinkriegen werden. Aber was muss das muss. Dafür sitzt man dann
beim nächsten Mal wieder selbst am gedeckten Tisch.
L wie Lena Meyer-Landrut
Hä ?? Na ja. Ohne die junge Dame geht ja im Moment gar nichts. Da darf Sie auch hier nicht fehlen. Obwohl ...
M wie Maikäfer
Die Meinung Reinhard Meys, dass es keine mehr gebe, können wir nach 4 Tagen Eisenberg nicht mehr teilen. Es gab sie in rauen Mengen und nicht alle waren davon begeistert.
N wie Nachtwanderung
Obligatorischer Teil des letzten Eisenbergabends. In diesem Jahr dank klarem Sternenhimmel ein besonderes Vergnügen. (s.a. S wie Solidarität)
N wie Nerven
Die Körperteile, deren Reservoir und Regenerationsfähigkeit bei einem guten Trainer unerschöpflich sind. Das erfordert hartes Training. Zweimal die Woche und Samstagsnachmittags mindestens
...
O wie Olympiade
Inoffizieller Name des Parcours, der dem zum Erwerb des DFB-Fussballabzeichens vorgesehenen bis ins Detail gleicht. Kopfballkönige, Kurzpass-Asse, Dribbelkünstler und andere Experten sammeln
Punkte für die Gesamtwertung.
P wie Puzzle
Wie vor einem nahezu unlösbaren 21-Teile-Puzzle kamen sich in diesem Jahr die F-Jugend-Trainer vor, als sie 19 Jungen und 2 Trainer auf seriös geschätzte 16 Schlafplätze verteilen sollten.
Aber hier ein bisschen zusammengeschoben und da was quergelegt. Und schon war das Ziel erreicht: Die Mannschaft kann in einem Haus schlafen.
Q wie Quälix
Spitzname von Felix Magath, der angeblich besonderen Wert auf die gute Kondition der von ihm trainierten Mannschaften legt. Wir arbeiten dran ... (s.a. S wie Süßigkeiten)
R wie Rasen
Nein, nicht der Bus. Für jeden Herseler Fußballer sind die Rasenplätze in Eisenberg ein Erlebnis. Daran ändern auch kleinere Unebenheiten nichts, die nur unsere fußballerischen Fähigkeiten
herausfordern. Ob wir den Tag erleben, an dem wir auch in Hersel auf Rasen spielen können ...
S wie Solidarität
Wesentlicher Reiz der 4 Eisenbergtage ist das Zusammenfinden der verschiedenen Jugendmannschaften, die einander im Spielbetrieb nur in Grenzen kennen lernen. So zu tun, als sei das alles
völlig stressfrei, ist sicher nicht die ganze Wahrheit. Aber zu sehen, wie Jan Orth sich im Viererturnier im Zweikampf mit den F-Jugendlichen seiner Kräfte (s.a. C wie Coladose) mehr als bewusst ist
und sich deshalb erkennbar zurückhält und bei der Nachtwanderung zu beobachten, mit welcher – jawohl - Fürsorglichkeit die Älteren die Jüngsten im Sinne des Wortes an die Hand nehmen, das hat was und
davon profitieren alle.
S wie Süßigkeiten
Mangels anderweitiger Konsummöglichkeiten Hauptinvestitionsobjekt für das Taschengeld. (s.a. K wie Kamellebud und Z wie Zähneputzen)
T wie Tischtennnis
Dank einer Open-Air-Rundlaufplatte nach dem Fußball die beliebteste Sportart in Eisenberg. Ganztägig geöffnet (s.a. A wie Aufstehen). Größte Herausforderung für Neulinge ist das
Rundlauf-Regelwerk, das sich im Minutentakt ändert und höchste Ansprüche an die Flexibilität der Beteiligten stellt (s.a. D wie Die Regel bin ich)
U wie Urkunde
Wenn am letzten Abend die Ergebnisse des Viererturniers und der Olympiade ausgewertet und zusammengerechnet sind, folgt die Ehrung aller Teilnehmer. Jeder erhält eine Urkunde (von denen
allerdings die wenigsten unbeschadet den Weg nach Hause finden, s.a. P wie Packen) und die Sieger in diesem Jahr Pokale und Gutscheine.
V wie Viererturnier
5 Spielrunden à 10 Minuten mit immer wieder neu (manuell, s.a. C wie Computer) zusammengestellten Vierermannschaften. Das riecht nach Meckern und Ärger, ist aber eine äußerst beliebte
Veranstaltung, bei der alle Jugendmannschaften immer wieder durcheinandergewürfelt werden. Hoher Sozialfaktor (s.a. S wie Solidarität)
W wie Wetter
Durchgehend blauer Himmel, Sonne pur, alle dicken Pullover unangezogen wieder mit nach Hause genommen. Am Wetter gab es in diesem Jahr aber auch überhaupt keinen Fitzel zu meckern. Wenn wir es
nicht besser wüssten, könnten wir an dieser Stelle den Spruch mit den Engeln die reisen bringen.
W wie „Wir sind der TuS Germania Hersel“
Inoffizielle Eisenberg-Hymne mit nach oben offenem Gröhl-Faktor. Mit einem schönen Gruß an Pelemele, der Band der Kinderstunksitzung, von denen wir die Melodie geklaut haben.
X wie Xavi oder Xabi
Ob am Ende ein Hernandez oder ein Alonso dabei war, werden wir erst in ein paar Jahren wissen. Sonderlich wichtig ist es nicht. Aber was soll man sonst mit dem X anfangen.
Y wie Yippie
Allgegenwärtiger Jubelruf nach Toren, Schmetterbällen, Mannschaftsauslosungen oder wenn am Ende des Tages alle Jungs den Weg ins Bett gefunden hatten.
Z wie Zwerchfell
Neben den Füßen das meistbeanspruchte Körperteil in Eisenberg. Was zu Lachen gibt es eigentlich immer. Leider auch schon morgens um halb sieben.