Jugendarbeit

Trainer, Nachwuchskicker und ehrenamtliche Mitstreiter gesucht!!!

Wir suchen für alle Jahrgänge Nachwuchskicker, die Spaß am Fußball, am Mannschaftssport haben und sich gerne mit anderen Kindern in ihrem Alter messen möchten. Neben Fußball findet einmal im Jahr eine Freizeitfahrt statt und andere Aktivitäten wie z.B. Kinderkarneval, sowie Turnierteilnahmen. Spaß an der Bewegung und das Miteinander stehen hier im Vordergrund.

Um den Aufgaben als Verein gerecht zu werden suchen wir dringend ehrenamtliche Mitstreiter, die Aufgaben als Trainer und Betreuer im Jugendbereich übernehmen können.

 

Zum Probetraining ist (nach vorheriger Absprache) JEDER HERZLICH WILLKOMMEN !

Karneval für Kinder 2011

Kinderkarnevalsfest 2011 in der Rheinhalle Hersel

Seit 1994 fand nun am Sonntag, den 23. Januar zum 17. Male in Folge die beliebte Veranstaltung Karneval für Kinder in der Rheinhalle statt. Wie in jedem Jahr organisiert von der Jugendabteilung des TuS Germania Hersel. Die Kinder konnten toben, laufen, laut sein, auf der Bühne bei den von Cornelia Theißen geleiteten  Spielen mitmachen oder bei den Tänzen der Mini-Disco. Wie in den vergangenen Jahren moderierte Lara Horstmann diesen wunderschönen Nachmittag für Groß und Klein. Höhepunkte des Programms waren die Auftritte unserer Mädels vom Rhing, der Germania Funken und des Tambourcorps Germania Hersel, sowie der Bonner Stadtsoldaten mit ihrem Kinderprinz und der Wesselinger Radschläger.

Weitere Fotos findet Ihr in unser Reiter "Bilder"

Eisenberg 2010

Die Sonne strahlte mit den Kinderaugen um die Wette, bei den vielen Erlebnissen während des 15. Eisenbergwochenendes der Jugendabteilung vom TuS Germania Hersel: Fußball-Miniturniere, Übungen zum Fußballabzeichen, Tischtennis, Waldläufe, Lagerfeuer, ...

Wieder einmal verging die Zeit von Donnerstag, dem 3. Juni (Fronleichnam) bis Sonntag, 6.Juni wie im Fluge und so mancher der 48 mitgefahrenen jungen Spieler von der F- bis zur D-Jugend wäre so gerne noch ein wenig länger dort geblieben.

Eisenpedia

 

Das Lexikon mit allem, was Sie schon immer über das Fußballferienlager des TuS Germania Hersel wissen wollten. In alphabetischer Reihenfolge und unter besonderer Berücksichtigung des Jahrgangs 2010.

A wie Aufwachen

Ein im Laufe der 4 Tage angesichts zunehmenden Schlafdefizites immer schmerzhafter werdender Prozess, meist begleitet von klackernden Tischtennisbällen.

B wie Bus

Nicht nur das Frank mit seinen guten Verbindungen für den fahrbaren Untersatz sorgt, der die ganze Rasselbande nach Eisenberg und zurück bringt und damit den Preis für die 4 Tage in mehr als zivilem Rahmen hält. Er fährt auch noch selbst, womit uns alle bekannten Busfahrerprobleme erspart bleiben. (s. a. D wie DANKE !!)

C wie Computer

Eigentlich nützliches Arbeitsgerät, auf das man in Eisenberg aber zur Not auch verzichten kann. Der manuelle Zufallsgenerator führte nur zu minimalen Zeitverlusten. (s.a. V wie Viererturnier).

D wie DANKE !!

An dieser Stelle ist es höchste Zeit, das Engagement von Marion und Stefan in gebührender Form zu würdigen, die zum wiederholten Mal für die perfekte Rundum-Versorgung vom Trainerkaffee über alle Haupt- und Zwischendurch-Mahlzeiten bis zur medizinischen Notfallhilfe (s.a. J wie Jot jejange) gesorgt haben.

Und weil sie es sich verdient haben, loben sich die Trainer an dieser Stelle einfach auch mal selber, die jedes Jahr den Gegenbeweis zur These antreten, dass ehrenamtliches Engagement vom Aussterben bedroht sei. (s.a. B wie Bus)

D wie Duschen

Angesichts schweißtreibender Temperaturen überlebensnotwendige Beschäftigung nach den Trainingseinheiten. Duschverweigerer werden mit Strafen nicht unter 2 Platzrunden belegt.

E wie – was sonst – Eisenberg

Schon zum 15. Mal Höhepunkt des Jahres in der Jugendabteilung des TuS Germania Hersel. Und das sollte auch in Zukunft so bleiben.

F wie Fernseher

Vermisst niemand in Eisenberg. Außer es gibt – wie in diesem Jahr - ein Länderspiel, das alle Interessierten verfolgen konnten. Nachdem Jogi Löw die Wechselvorschläge unseres Anrufes in der Halbzeit nahezu vollständig umgesetzt hatte, hat es ja dann auch doch noch mit dem Sieg geklappt.

G wie Gasse

Da soll der Pass hin. Für das Üben solcher und anderer technischer Feinheiten gibt es in Eisenberg genug Zeit.

H wie Humba

Gib mir ein Ausrufezeichen ...

I wie Igittigitt

So hörte man am Sonntagmorgen immer wieder mal jemand vor sich hin murmeln, der beim Aufräumen unter der Matratze auf ein halb geschmolzenes 4 Tage altes Gummibärchen stieß.

J wie Jot jejange

Von schwereren Verletzungen sind wir glücklicherweise auch diesmal verschont geblieben. Was mancherlei kleinere und größere Weh-Wehchen, wie sie zum Fussball gehören, nicht ausschließt (s.a. D wie DANKE !)

K wie Kronen

Belohnung des Rundlaufsiegers, mit deren Einsatz ein Ausscheiden in der nächsten Runde zumindest verzögert werden kann. Eine Blitzrunde (3:0 Sieg im Finale) bringt 2 Kronen. Eine Blitzrunde mit Um-die 3 Kronen. Jedenfalls meistens. (s.a. D wie Die Regel bin ich)

K wie Küchendienst

Nicht der beliebteste Teil des Aufenthaltes in Eisenberg, auch wenn Marion und Stefan selbst das wahrscheinlich eines Tages noch hinkriegen werden. Aber was muss das muss. Dafür sitzt man dann beim nächsten Mal wieder selbst am gedeckten Tisch.

L wie Lena Meyer-Landrut

Hä ?? Na ja. Ohne die junge Dame geht ja im Moment gar nichts. Da darf Sie auch hier nicht fehlen. Obwohl ...

M wie Maikäfer

Die Meinung Reinhard Meys, dass es keine mehr gebe, können wir nach 4 Tagen Eisenberg nicht mehr teilen. Es gab sie in rauen Mengen und nicht alle waren davon begeistert.

N wie Nachtwanderung

Obligatorischer Teil des letzten Eisenbergabends. In diesem Jahr dank klarem Sternenhimmel ein besonderes Vergnügen. (s.a. S wie Solidarität)

N wie Nerven

Die Körperteile, deren Reservoir und Regenerationsfähigkeit bei einem guten Trainer unerschöpflich sind. Das erfordert hartes Training. Zweimal die Woche und Samstagsnachmittags mindestens ...

O wie Olympiade

Inoffizieller Name des Parcours, der dem zum Erwerb des DFB-Fussballabzeichens vorgesehenen bis ins Detail gleicht. Kopfballkönige, Kurzpass-Asse, Dribbelkünstler und andere Experten sammeln Punkte für die Gesamtwertung.

P wie Puzzle

Wie vor einem nahezu unlösbaren 21-Teile-Puzzle kamen sich in diesem Jahr die F-Jugend-Trainer vor, als sie 19 Jungen und 2 Trainer auf seriös geschätzte 16 Schlafplätze verteilen sollten. Aber hier ein bisschen zusammengeschoben und da was quergelegt. Und schon war das Ziel erreicht: Die Mannschaft kann in einem Haus schlafen.

Q wie Quälix

Spitzname von Felix Magath, der angeblich besonderen Wert auf die gute Kondition der von ihm trainierten Mannschaften legt. Wir arbeiten dran ... (s.a. S wie Süßigkeiten)

R wie Rasen

Nein, nicht der Bus. Für jeden Herseler Fußballer sind die Rasenplätze in Eisenberg ein Erlebnis. Daran ändern auch kleinere Unebenheiten nichts, die nur unsere fußballerischen Fähigkeiten herausfordern. Ob wir den Tag erleben, an dem wir auch in Hersel auf Rasen spielen können ...

S wie Solidarität

Wesentlicher Reiz der 4 Eisenbergtage ist das Zusammenfinden der verschiedenen Jugendmannschaften, die einander im Spielbetrieb nur in Grenzen kennen lernen. So zu tun, als sei das alles völlig stressfrei, ist sicher nicht die ganze Wahrheit. Aber zu sehen, wie Jan Orth sich im Viererturnier im Zweikampf mit den F-Jugendlichen seiner Kräfte (s.a. C wie Coladose) mehr als bewusst ist und sich deshalb erkennbar zurückhält und bei der Nachtwanderung zu beobachten, mit welcher – jawohl - Fürsorglichkeit die Älteren die Jüngsten im Sinne des Wortes an die Hand nehmen, das hat was und davon profitieren alle.

S wie Süßigkeiten

Mangels anderweitiger Konsummöglichkeiten Hauptinvestitionsobjekt für das Taschengeld. (s.a. K wie Kamellebud und Z wie Zähneputzen)

T wie Tischtennnis

Dank einer Open-Air-Rundlaufplatte nach dem Fußball die beliebteste Sportart in Eisenberg. Ganztägig geöffnet (s.a. A wie Aufstehen). Größte Herausforderung für Neulinge ist das Rundlauf-Regelwerk, das sich im Minutentakt ändert und höchste Ansprüche an die Flexibilität der Beteiligten stellt (s.a. D wie Die Regel bin ich)

U wie Urkunde

Wenn am letzten Abend die Ergebnisse des Viererturniers und der Olympiade ausgewertet und zusammengerechnet sind, folgt die Ehrung aller Teilnehmer. Jeder erhält eine Urkunde (von denen allerdings die wenigsten unbeschadet den Weg nach Hause finden, s.a. P wie Packen) und die Sieger in diesem Jahr Pokale und Gutscheine.

V wie Viererturnier

5 Spielrunden à 10 Minuten mit immer wieder neu (manuell, s.a. C wie Computer) zusammengestellten Vierermannschaften. Das riecht nach Meckern und Ärger, ist aber eine äußerst beliebte Veranstaltung, bei der alle Jugendmannschaften immer wieder durcheinandergewürfelt werden. Hoher Sozialfaktor (s.a. S wie Solidarität)

W wie Wetter

Durchgehend blauer Himmel, Sonne pur, alle dicken Pullover unangezogen wieder mit nach Hause genommen. Am Wetter gab es in diesem Jahr aber auch überhaupt keinen Fitzel zu meckern. Wenn wir es nicht besser wüssten, könnten wir an dieser Stelle den Spruch mit den Engeln die reisen bringen.

W wie „Wir sind der TuS Germania Hersel“

Inoffizielle Eisenberg-Hymne mit nach oben offenem Gröhl-Faktor. Mit einem schönen Gruß an Pelemele, der Band der Kinderstunksitzung, von denen wir die Melodie geklaut haben.

X wie Xavi oder Xabi

Ob am Ende ein Hernandez oder ein Alonso dabei war, werden wir erst in ein paar Jahren wissen. Sonderlich wichtig ist es nicht. Aber was soll man sonst mit dem X anfangen.

Y wie Yippie

Allgegenwärtiger Jubelruf nach Toren, Schmetterbällen, Mannschaftsauslosungen oder wenn am Ende des Tages alle Jungs den Weg ins Bett gefunden hatten.

Z wie Zwerchfell

Neben den Füßen das meistbeanspruchte Körperteil in Eisenberg. Was zu Lachen gibt es eigentlich immer. Leider auch schon morgens um halb sieben.

Eisenberg 2009

Es ist Donnerstagmorgen. Fronleichnam in Hersel. Der Himmel ist wolkenverhangen und verheißt vorläufig nichts Gutes. Alle Welt dreht sich noch mal auf die andere Seite und träumt weiter vom langen Wochenende. Alle Welt ? Nein, natürlich nicht ! 42 Jungs und 2 junge Damen der jüngeren Hälfte der Jugendabteilung des TuS Germania Hersel haben was deutlich Besseres vor und machen sich gemeinsam mit 10 Betreuern wie in jedem Jahr auf den Weg nach Eisenberg, einem Fußball-Feriendorf in Hessen. 4 Tage bis zum Rand gefüllt mit Fußball. Da musste keiner lange überlegen. Do simmer dabei ... !
Ein vollständiger Bericht, der nicht nur alle Programmpunkte, sondern auch die vielen kleinen, aber ebenso wichtigen Dinge am Rande ausreichend würdigt, würde den Rahmen mehr als sprengen. Außerdem greift hier und da das Eisenberg-Berichterstattungstabu, weil: Eisenberg ist Eisenberg und manche Dinge wollen Eltern einfach nicht wissen. Deshalb das Wichtigste in Kürze:

  • Gegen Ende der Busfahrt bricht sich die Vorfreude Bahn und die Dezibel-Werte brauchen sich vor keinem AC/DC-Konzert zu verstecken.

  • Der Fronleichnamsregen am Nachmittag wird einfach mit 3 Stunden Hallenfußball überbrückt, der dem einen oder anderen Trainer zügig die konditionellen Grenzen aufzeigt, vor allem aber deutlich macht, was sich durch die ganzen 4 Tage zieht: Obwohl aus 4 Jahrgängen zusammengewürfelt, gibt es so gut wie keine Meckerei bei der Mannschaftsbildung.

  • In der ersten Nacht ist die Kondition noch am besten. Aber irgendwann kehrt dann doch Ruhe ein und das Trainerherz freut sich zu vorgerückter Stunde am Blick auf die Jungs, die sich im Laufe der Nacht kreuz und quer und übereinander auf Ihrem Nachtlager niedergelassen haben.

  • Die Versorgung lässt keinen Wunsch offen (Danke Marion, Danke Stefan !!). Die hungrigen Fußballer bekommen nicht nur alles, was sie brauchen. Es wird auch im größten Andrang noch mit guter Laune verteilt. Und die Trainer können gar nicht so früh aufstehen, dass nicht trotzdem schon der erste heiße Kaffee bereit steht.

  • Das Wetter kommt im Laufe der Zeit immer besser in Form und hat spätestens ab Freitagmittag Champions-League-Niveau. Sonnencreme statt Regenjacke ist angesagt. Der Grill wird abends angeworfen.

  • Neben den Mannschafts-Trainingseinheiten gibt es auch ein Turnier mit immer wieder vom Zufallsgenerator des Laptops neu zusammengestellten 4er-Mannschaften und eine Fußball-Olympiade, bei der in 5 verschiedenen Disziplinen z.B. der Kopfballkönig oder das Kurzpass-Ass gesucht werden.

  • Zwischendurch ist immer wieder Zeit für einen gepflegten Rundlauf an der Tischtennisplatte oder ein kurzes Match am Kicker.

  • Die Zeit vergeht wie im Flug und auf einmal ist es Sonntagmittag und die härteste Prüfung haben sich die Trainer bis zum Schluss aufgehoben. Nach 4 Tagen Männerwirtschaft befindet sich nicht mehr alles so ganz am dafür vorgesehenen Ort und muss trotzdem in die möglichst richtige Reisetasche verstaut werden. Aber auch das schaffen wir irgendwie, bevor uns der Bus (Danke Frankie !!) gewohnt souverän nach Hause bringt.

Fazit:
4 wunderschöne Tage rund um die schönste Nebensache der Welt haben ihre Spuren hinterlassen. Und damit sind weniger die konditionellen Mängel gemeint, mit denen besonders die Jüngeren wohl am Montag in der Schule zu kämpfen hatten sondern der Zusammenhalt, der durch die gemeinsamen Erlebnisse in und besonders zwischen den Mannschaften gewachsen ist. Das wirkt weit über den Fußball hinaus und wird unweigerlich dazu führen, dass man im nächsten Jahr schon lange vor Fronleichnam in Hersel das schöne Lied hören kann:
Do simmer dabei, dat is prima, Viva Eisenbergia !!!