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- TuS Vereinslokal -



Spiele aktuell:



Status Sportplatz
Status Sportplatz



Hersel

Stadt Bornheim

Koordinaten:

50° 46′ N, 7° 3′ O

Fläche:

16,52 km²

Einwohner:

4.537 

(31. Dez. 2010)

Eingemeindung:

1. Aug. 1969

Postleitzahl:

53332

Vorwahl:

02222

 


ZDF - Torwandschießen
ZDF - Torwandschießen

Besucher seit April 2011


Alle guten Dinge sind zwei Die Saison 2010/2011 der E-Jugend des TuS Germania Hersel

Eine Saison ist lang. Deshalb fällt es beinahe schwer, sich in den Sommer 2010 zurückzuversetzen, in dem die Trainer des Jahrgangs 2001 zusammenhockten und grübelten, wie sie der ständig wachsenden Horde fußballbegeisterter Jungs Herr werden sollten, die Woche für Woche den Herseler Fußballplatz zur Trainingszeit stürmen. Nachdem wir zwei Jahre alles unternommen hatten, um die Jungs in einer Mannschaft unterzubringen, war klar, dass das in der folgenden Saison mit 24 Jungs nicht mehr funktionieren würde. Was also tun ? Das Wichtigste war, dass mit Frank Kuballa ein weiterer Vater bereit war, sich ins Trainergetümmel zu stürzen und damit die Möglichkeit bestand, eine zweite E-Jugend zu melden und trotzdem alle jetzt 3 Trainer die Chance hatten, zwischen Training und Spielbetrieb hin und wieder ihrem Beruf nachzugehen. Aber wie teilt man eine Mannschaft auf ? Tausend Bedenken und ein scheinbar unentwirrbares Knäuel sich gegenseitig beeinflussender und teils widersprechender Faktoren galt es zu berücksichtigen. Nachdem die Richtung klar war, war es am Ende aber dann doch nicht so schwierig,: Möglichst viel Spielpraxis für möglichst viele Jungs und zwei Mannschaften, die beide nicht untergehen sollten. Als die beiden Teams feststanden und wir mit den Jungs gesprochen haben, waren natürlich nicht alle zufrieden, aber die Aussicht auf mehr Spielpraxis und auf die Wiedervereinigung in zwei Jahren hat über ein bißchen unvermeidbaren Frust hier und da hinweggeholfen. Es gäbe viel zu berichten: Highlights und Frust, überschäumender Jubel und tränenreiche Enttäuschungen. Alles was der Sport, und der Fußball im Besonderen halt zu bieten haben. Und ganz zu Ende ist sie ja auch noch nicht. Einige Turniere stehen noch aus. Um Euch Leser und Leserinnen aber nicht allzu sehr zu strapazieren, werden wir uns auf das Wichtigste beschränken.

 

E 1

Die E 1 trat in der Staffel an, die wir aus den beiden vorherigen Spielzeiten kannten. Viele gute Bekannte also. Nur wir waren nicht mehr dieselben. Dass wir dennoch am Ende den 2. Platz belegt haben und bis kurz vor Schluss sogar noch der Staffelsieg in greifbarer Nähe war, hat aus Trainersicht seine Ursache vor allem darin, dass die Mannschaft viel stabiler geworden ist. War es in der F-Jugend noch häufig so, dass ein Rückstand uns völlig aus der Bahn geworfen hat, haben wir in diesem Jahr mehrere Spiele nach zum Teil deutlichem Rückstand noch gedreht. Die eindrücklichste Erfahrung dazu war sicher das 5:5 Unentschieden, dass wir beim Staffelsieger aus Bornheim nach einem sehr frustrierenden 0:4 Halbzeitrückstand erkämpft haben. Mit dieser Erfahrung im Kopf und im Herz haben wir dann auch den Anfangsrückstand gegen den SV Buschdorf, der in der letzten Saison und auch in der Hinrunde eindeutig noch zu stark für uns war, in einen furiosen Sieg verwandeln können.

 

E 2

Am Anfang der Saison stand ein Schreck. Nicht in die 5. Staffel mit weiteren 2. Mannschaften, sondern in die starke Bonner Staffel hatte der Fußballkreis uns in seiner unendlichen Weisheit gesteckt. Egal, Mund abwischen und schauen was geht. Und das war eine ganze Menge. Wenn es auch Spiele gab, in denen man die Stärke des Gegners anerkennen musste, so wurden doch auch eine ganze Reihe von klaren Siegen eingefahren. Am deutlichsten konnte man den erfolgreichen Weg, den die Mannschaft in dieser Saison zurückgelegt hat, im letzten Saisonspiel erkennen, in dem der Bonner SC, der in der Hinrunde noch eine Nummer zu groß war, am Rande einer Niederlage stand und erst in den letzten Minuten zu einem mehr als glücklichen 3:2-Sieg kam. Am Ende steht ein solider 6. Platz zu Buche, mit dem wir - besonders wegen der schwierigen Ausgangslage - mehr als zufrieden sind.

 

Pokalmannschaft

Zu den Ideen, wie wir den Mannschaftsgeist in den beiden „Trennungsjahren“ am Leben halten, gehörte auch die Teilnahme eines gemischten Teams aus E 1 und E 2 am E-Jugend-Kreispokal und an der Hallenstadtmeisterschaft. In beiden Wettbewerben hatten wir es mit jahrgangsälteren Mannschaften zu tun, so dass die Erwartungen sich in Grenzen hielten. Mit der Vizehallenstadtmeisterschaft bei einer Finalniederlage gegen den Staffelsieger der älteren E-Jugend vom TuS Roisdorf, wurden dabei alle Erwartungen weit übertroffen (Ausführlicher Bericht: hier). Im E-Jugend-Kreispokal war nach einem klaren Erstrundensieg gegen die ältere E-Jugend von Hertha Bonn in der 2. Runde mit dem VfL Meckenheim ein starker Gegner in Hersel zu Gast. Zu stark, wie sich am Ende herausstellte, aber wie schwer sich der VfL Meckenheim mit diesem Sieg getan hat, wird aus dem Spielbericht deutlich, den dieser auf der eigenen Homepage veröffentlicht hat

 

E – 1 mit Glück in der 2. Pokalrunde  


Mit sehr viel Glück gewann die E-1 am Donnerstag im Pokal beim jüngeren Jahrgang von Germania Hersel mit 4:2. Vor Spielbeginn von Trainer Ralf Schönberg den jüngeren Gegner nicht zu unterschätzen schien auf taube Ohren gestoßen zu sein. Bereits nach 17 Sekunden schlug der Ball nach einer Unachtsamkeit der Abwehr unhaltbar zum 1:0 ein. Danach wurden wir ein ums andere mal ausgekontert und konnten uns bei Torhüter Ben Brand bedanken das die Führung der Gastgeber nicht höher ausfiel. In der 10. Minute war es soweit. Erneut schlief das gesamte Team und es stand 2:0. Weitere Chancen der Herseler wurden zum Glück nicht genutzt. Mit dem Pausenpfiff (25. Min.) gelang Louis Schönberg nach Vorlage von Marco Wolf das sehr wichtige 2:1. In der Halbzeit bekamen die Jungs einiges zu hören und dies schien Wirkung zu zeigen. In der 26. Minute scheiterte Louis Freistehend am Torhüter. Jerry vergab nach 30 Minuten ganz knapp. In der 32. Minute dann der Ausgleich, als Louis auf Marco passte und der eiskalt einnetzte. Ein Konter von Hersel in der 35. Minute brachte fast die erneute Führung des Heimteams, doch der Pfosten rettete zweimal. Nach 42 Minuten setzte sich Yannik auf der linken Seite durch und seine Flanke landete zum glücklichen 3:2 im Netz. Durch zwei Gewaltschüsse von Noah musste der Gastgeber zwei Spieler auswechseln die den Ball unglücklich abbekamen. Der Spielfluss und die Kraft der Herseler ließ nun nach Als Yannik eine Minute vor Spielende mit einem Gewaltschuss den Ball an die Unterkannte der Latte setzte und Noah den Ball mit links über die Linie drückte kannte der Jubel bei den Rosenstädtern keine Grenzen mehr. Ein hartes Stück Arbeit wurde doch noch erfolgreich abgeschlossen.

 

Man muss sich ja nicht immer selber loben ...

Wir freuen uns jedenfalls auf den Pokalwettbewerb der nächsten Saison.

 

Und dann war da noch ...

... nein, hier soll weder vom Ärger über den Fußballkreis noch von kaum zu glaubenden Einsprüchen gegen Spielergebnisse in der E-Jugend die Rede sein. Solche Banalitäten verblassen vollständig hinter Ereignissen wie ... dem Einlaufen in ein Bundesligastadion. Und das durfte die E-Jugend in dieser Saison sogar zwei Mal. Nachdem wir zur Saisoneröffnung dem 1. FC Köln kurzfristig aus der Patsche geholfen haben und die Fahnenkinder im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern gestellt haben, durften wir in der Rückrunde beim Spiel gegen den 1. FC Nürnberg noch ein zweites Mal unter dem Jubel von 50.000 Zuschauern im Rhein-Energiestadion einlaufen, diesmal an der Hand der FC-Profis. (Bilder: hier) ... der Aktion „Tore für Tansania“, mit der sich nicht nur der Bekanntheitsgrad der E-Jugend in der Ev. Kirchengemeinde Hersel dramatisch erhöht hat, sondern mit der vor allem durch großzügige Sponsoren etliche Hundert Euro für den Schulgeldfond des Kirchenkreises Kusini A in Tansania zusammengekommen sind, aus dem dort das Schulgeld für Kinder bezahlt wird, die sich den Besuch einer weiterführenden Schule sonst nicht leisten können. Da macht das Tore schießen doppelt Spaß. ... das Highlight eines jeden TuS-Jahres, die Fahrt nach Eisenberg. Beim Schreiben dieses Saisonrückblickes befinden wir uns noch im Stadium der Vorfreude, die ja bekanntlich die Schönste ist. Wir können es jedenfalls kaum erwarten ... Apropos Vorfreunde ! „Nach der Saison ist vor der Saison“, so oder zumindest so ähnlich sagte doch Sepp Herberger, oder ?. In diesem Sinne: Schöne Sommerpause !


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